Psychoanalytisch-interaktionelle Gruppenpsychotherapie 

Psychoanalytisch-interaktionelle Gruppenpsychotherapie 

Hier informieren wir Sie über den Ablauf der Fortbildungswoche in der Psychoanalytisch-interaktionellen Gruppenpsychotherapie. Wenn Sie sich für die mehrjährige Weiterbildung entscheiden, werden Sie mindestens dreimal an einer Fortbildungswoche teilnehmen. Hier gehts direkt zur Anmeldung.
Hinweis:  die Fortbildungswoche (PiM) im November ist sehr nachgefragt, daher können wir für die PiM-Woche 2026 keine Anmeldungen mehr entgegennehmen. Neuanmeldungen für die PiM-Fort- und Weiterbildung können erst wieder ab 1/2027 erfolgen. Wer sich für die Psychoanalytisch-interaktionelle Methode (PiM) unabhängig von der Anwendung in Einzel- oder in Gruppentherapie interessiert: unsere Dozentinnen bieten umfangreiche PiM-Seminare (10 DS) bei den Lübecker Psychotherapietagen (https://www.luebecker-psychotherapietage.de) vom 11. - 15.10.2026 an. Geeignet, um die Methode kennenzulernen oder zu vertiefen, wenn die GRUPPEN-Weiterbildung nicht einziges Ziel ist.

Die Fort- und Weiterbildung in Psychoanalytisch-interaktioneller (tiefenpsychologisch-fundierter) Gruppenpsychotherapie ist für Sie besonders zu empfehlen, wenn Sie Gruppen psychotherapeutisch leiten wollen, die vor allem auf die Therapie von Menschen mit sog. strukturellen Störungen ausgerichtet sind. Die PiM (Psychoanalytisch-interaktionelle Methode) ist ein Teil des Göttinger Modells der Gruppenpsychotherapie, der speziell für diese Zielgruppe (Menschen mit Störungen vorrangig im Bereich der selbstregulativen und interpersonellen Funktionen und Fertigkeiten) entwickelt wurde, und findet breite Anwendung in vielen klinischen und nicht-klinischen Feldern, stationär wie teilstationär und ambulant, im Erwachsenen- und Kinder- und Jugend-Bereich, in der Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik, Suchttherapie, Forensik sowie in der Sozialpädagogik. 

Die jährliche Fortbildungswoche findet jeweils im November des Jahres in Göttingen-Tiefenbrunn statt. Sie dient einerseits dem ersten Kennenlernen ("Hineinschnuppern") in die Methode oder einer Auffrischung, häufig aber auch dem Einstieg in eine sich anschließende Weiterbildung und ist dann auch Teil dieser fortlaufenden, mindestens 3-jährigen Weiterbildung. Hier treffen also jährlich Teilnehmende zusammen, die sich auf unterschiedlichem Weiterbildungsstand befinden, was sich erfahrungsgemäß wechselseitig in günstiger Weise ergänzt. 


Ab November 2026 starten wir jeweils bereits Montag mit der dann 6-tägigen Fortbildungswoche (Montag Mittag bis Samstag Mittag): dabei kombinieren sich Selbsterfahrung, Theorie und Praxisorientierung – jeweils natürlich methodisch auf die Psychoanalytisch-interaktionelle Anwendung bezogen. Eine Besonderheit unserer Fobi-Woche stellen die Demonstrationen von klinischen Gruppentherapiesitzungen dar: eine Psychoanalytisch-interaktionell geleitete Gruppe mit Patientinnen und Patienten der Klinik Tiefenbrunn wird im Außenkreis beobachtet und nachfolgend ausgewertet. Diese Erfahrungen und Erkenntnisse ergänzen sich dann mit theoretischen Inhalten aus den Theorieseminaren, mit Ihrem jeweiligen Erleben in der Gruppenselbsterfahrung und auch mit supervisorischen Erörterungen Ihrer eigenen Leitungserfahrungen von Therapiegruppen. 

Die mindestens 3-jährige Weiterbildung besteht neben der dreimaligen Teilnahme an den Fortbildungswochen in Göttingen Tiefenbrunn aus dem Anschluss an eine regionale Weiterbildungsgruppe, der Sie dann über den ganzen Zeitraum der Weiterbildung angehören, um dort sowohl Selbsterfahrung in der Gruppe wie auch Gruppensupervision mit Vorstellung  ihrer eigenen Psychoanalytisch-interaktionellen Gruppenleitungen zu machen. Zusätzliche Angebote für Theorieseminare, z.B. online, sollen das curriculare Angebot der Fortbildungswochen ergänzen. Ausführlichere Informationen zum Ablauf der mehrjährigen Weiterbildung finden Sie hier (pdf: Ablauf Weiterbildung PiM).

Informationen zu den aktuellen Kosten der Teilnahme an einer Fortbildungswoche bzw. anderer Teile der Weiterbildung erhalten Sie auf Nachfrage im Sekretariat.